Mentoring für INGenieurinnen - Potenzialentfaltung mit Schubkraft

Uncategorized Sep 10, 2015

Antoinette Beckert & Anna Biermann, Leiterinnen des VDI Berlin-Brandenburg-Arbeitskreises "Frauen im Ingenieurberuf" (kurz: AK FIB) laden zur Panel-Discussion. Worum ging's? Unsere Erfahrungen zu Karriere & Mentoring.

Mentoring wird in Unternehmen eingesetzt, um Schub in Karrieren zu bringen: Erfahrene Fach- oder Führungspersönlichkeiten begleiten in sogenannten “Tandems”  Nachwuchsführungskräfte, die den nächsten Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn geplant haben. Mentoring ermöglicht Lernen und Entwicklung im vertrauten Rahmen, eng an den wirklich relevanten Fragen des Berufsalltags.

Die beiden AK FIB-Macherinnen Antoinette Beckert und Anna Biermann hatten zum Erfahrungsaustausch in die Gelbe Villa in Berlin-Kreuzberg eingeladen. Wir funktionieren solche Tandem-Partnerschaften konkret? Welchen Gewinn hält Mentoring sowohl für die Mentor/Innen und Mentees als auch für Unternehmen bereit? Welche Rahmenbedingungen müssen gesetzt sein, damit Mentoring die gewünschte Schubkraft bringt?Wie kann ein Mentoring-Programm ganz praktisch aussehen? Und: Wie und wo finde ich überhaupt ein/e Mentor/In oder eine/n Mentee?

Wir freuen uns, dass wir auf dem Panel neben zwei weiteren ausgewiesenen Expertinnen unsere Erfahrungen teilen durften: Kathrin Mahler-Walther ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF). Sie berät Unternehmen und Verbände zur Förderung von Frauen in Führungspositionen und der Work-Life-Balance von Führungskräften.

Prof. Dr. Pakize Schuchert- Güler, Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, ist Beauftragte für Mentoring an der Hochschule und verantwortlich für die Konzeption, Implementierung und wissenschaftliche Begleitung von innovativen „Mentoring-Formen“ an der HWR Berlin. Darüber hinaus ist sie für die Entwicklung und Überprüfung weiterer Maßnahmen zur Erhöhung Interkultureller Kompetenzen zuständig.

Clarissa-Diana Wilke berichtete, welche beruflichen Erfahrungen bei ihr dazu geführt haben, sich für das Thema Mentoring zu interessieren und letztlich mehr daraus zu machen: Clarissa hat für den BPW Berlin gemeinsam mit ihren Netzwerk-Kolleginnen Nicole Armbrüster, Consuela Göricke und Jutta Wepler ein Mentoring-Programm speziell für berufstätige Frauen entwickelt, die beim "Matching" gerne selbst ein Wörtchen mitreden. Und natürlich ging es um die Mentoring-Aktivitäten im Rahmen der Kooperation von WOMEN'S BOARDWAY mit MentorMe.

Moderiert wurde die Panel-Diskussion von Dipl.-Ing. Antoinette Beckert, Management Executive Coach. Antoinette unterstützt Führungskräfte – und insbesondere Ingenieur/innen in leitender Funktion – in deren Arbeitswelten: Wo Technologie nicht nur angewendet, sondern auch erforscht, entwickelt, produziert oder gewartet wird, hilft sie, Steine aus dem Weg zu räumen und Entwicklungspfade zu eröffnen. (www.antoinette-beckert.de)

Sylvia Demes, Geschäftsführerin Gelbe Villa (Titelbild, rechts, Location-Geberin), gab zudem einen kurzen Einblick in die Aktivitäten rund um die Gelbe Villa, in der als Kreativ- und Bildungszentrum Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren gefördert werden – unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen und sozialen Hintergrund. Das kostenfreie Programmangebot ist auf Prävention und Nachhaltigkeit ausgerichtet. 

Simcka (Sohn von Clarissa) war übrigens auch wieder mit dabei: Am liebsten sitzt er in der ersten Reihe.